Aktuelles

  • Digitale Gewalt gegen Frauen* – Multiperspektiven, Schutz & Selbsthilfe

    SUANA/kargah e.V. und AG Migrantinnen & Zwangsheirat (HAIP) in Kooperation mit dem Referat für Frauen und Gleichstellung der Landeshauptstadt Hannover, organisieren die digitale Veranstaltung anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 

    Dienstag, den 25.11.2025 von 09:00 – ca. 11:30 Uhr über Zoom.

    Durch die Online-Vorträge der Referentinnen Kathi Heffe (HateAid gGmbH) und Ophélie Ivombo (Referentin Digitale Gewalt/Frauenhauskoordinierung e.V.) soll die brisante Problematikgeschlechtspezifischer Digitaler Gewalt gegen Frauen* mit ihren Formen und Schutzmöglichkeiten kritisch und interaktiv beleuchtet und diskutiert werden, auch im Kontext von Migration und Mehrfachdiskriminierung.

    Verbindliche Anmeldung bitte unter: veranstaltungsuana@kargah.de

    Anmeldefrist: 21. November 2025

  • Save the Date: Weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) im Asylverfahren

    Weibliche Genitalverstümmelung/Beschneidung (FGM/C) ist eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung und wird zu den geschlechtsspezifischen Verfolgungsgründen (§3a Abs. 1 Nr. 1 AsylG, i. V. m. § 3a Abs. 2 Nr. 6 AsylG) gezählt. FGM/C kann daher ein Anerkennungsgrund sein. Dies gilt insbesondere, wenn Mädchen und Frauen im Herkunftsland von Beschneidung bedroht oder betroffen sind. 

    In letzter Zeit ist jedoch zu beobachten, dass es für Betroffene und bedrohte Mädchen schwieriger wird, ihre Ansprüche durchzusetzen, ihre Asylverfahren werden zunehmend abgelehnt.

    Daher wird es in dem Vortrag von RAin Claire Deery um die »Schnittstelle« Asylverfahren und FGM/C gehen: Welches sind die Hürden, die das Verfahren für Betroffene aufweist, und wie können Beratungseinrichtungen unterstützen, damit die Betroffenen zu ihrem Recht kommen. Der Vortrag geht auf die aktuelle Rechtsprechung ein.

    30. Oktober 2025 von 17.00 – 19.00 Uhr

    mit: RAin Claire Deery (Rechtsanwältin und Fachanwältin für Migrationsrecht)

  • Der ganz eigene Weg – Mädchen* und junge Frauen* nach der Flucht begleiten

    Geflüchtete Mädchen* und junge Frauen* stehen in Deutschland vor einer Vielzahl an Herausforderungen. Ihre Lebenswirklichkeiten nicht nur geprägt von den Erfahrungen, die mit Flucht einhergehen, wie Trauma und Verlust, sondern nicht selten auch von einschränkender Asylgesetzgebung und deren Auswirkungen auf Beteiligungsmöglichkeiten. Zusätzlich sind sie konfrontiert mit alltäglichen Diskriminierungserfahrungen, darunter Rassismus, Sexismus und Klassismus.

    Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und angrenzender Arbeitsfelder sind herausgefordert, die Mädchen* und jungen Frauen* in der Bewältigung dieser Herausforderungen sowie in der Entwicklung positiver Zukunftsperspektiven zu unterstützen. Hierfür bedarf es auf der einen Seite Wissen und Sensibilität für die besonderen Bedarfe geflüchteter Mädchen* und junger Frauen*. Auf der anderen Seite dürfen jene nicht auf ihre Flucht- und Diskriminierungserfahrungen reduziert werden. Stattdessen müssen ihre verschiedenen Erfahrungen, Ressourcen, Perspektiven und Stärken in den Blick genommen werden, und dabei auch eigene Bilder hinterfragt werden. Das Seminar bietet Gelegenheit, sich mit den Bedingungen des Ankommens von Mädchen* und jungen Frauen* nach der Flucht auseinanderzusetzen und darüber zu diskutieren, welche politischen und gesellschaftlichen Veränderungen hin zu mehr Teilhabegerechtigkeit notwendig sind. Des Weiteren wird gemeinsam beleuchtet, wie Zugänge und Angebote adressat*innengerecht ausgestaltet werden können.

    Zeit: 16.09.2025 10:00 – 13:00 Uhr

    Ort: Online

    Referent*innen: Maren Belinchón & Dr. Susann Pham Thi

    Mehr Info.

  • Ergebnisse der BuMF Online-Umfrage 2024: Situation junger Geflüchteter verschärft sich deutlich

    Zum World Refugee Day am 20. Juni veröffentlicht der Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht (BuMF) die Ergebnisse seiner jährlichen Onlineumfrage zur Situation junger Geflüchteter in Deutschland. Rund 700 Fachkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich beteiligt.

    Ergebnisse der BuMF Online-Umfrage 2024: Situation junger Geflüchteter verschärft sich deutlich

  • Gerichtsurteil bestätigt Warnungen des BuMF: Auch Minderjährige von illegaler Zurückweisung betroffen

    Das Verwaltungsgericht Berlin hat am 02.06.2025 festgestellt, dass die Zurückweisungen an den deutschen Grenzen, wie sie Anfang Mai von CSU-Innenminister Alexander Dobrindt angeordnet wurden, rechtswidrig sind. Besonders alarmierend: Unter den drei Fällen, über die das Gericht urteilte, befand sich auch eine Minderjährige.

    Gerichtsurteil bestätigt Warnungen des BuMF: Auch Minderjährige von illegaler Zurückweisung betroffen

  • Impulskreis/Network-Meeting: “Picture This: Reflecting on How Images Shape Our Assumptions”

    Images shape how we see the world—but what hidden assumptions do they carry? In this interactive online session on March 18 from 11:00 to 12:15, we will critically examine the power of visuals in constructing narratives, biases, and perceptions. We’ll explore how to navigate and challenge these influences through discussion, reflection, and practical tools for photo and image analysis. Join us to uncover the unseen messages in images and rethink the way we look. Speaker: Nella Aguessy (Photographer / Documentarist, Creative Producer). The event will take place in English, there is no participation fee. Please register until March 13!

  • Stage of Resistance – politisch-kultureller Abend anlässlich des feministischen Kampftags

    Das Projekt “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen” lädt anlässlich des feministischen Kampftags zu einem kulturell-politischen Abend am 11. März von 17 bis 19:30 Uhr ein: Auf der „Stage of Resistance“ präsentieren Künstler*innen und Aktivist*innen von Mpower, JoG und Women in Exile ihre Arbeit. Antirassistisch-feministischer Widerstand und Selbstausdruck können verschiedenste kreative Formen haben. Das zeigt sich auch im vielfältigen Programm auf der „Stage of Resistance“ mit Filmen, Poesie-Beiträgen und einer Buchvorstellung. Im Zentrum der Beiträge steht das widerständige Erheben der eigenen Stimme, die Auseinandersetzung mit (Anti-)Rassismus, Feminismus, Empowerment und Identität.

  • Bundesrat stimmt Gewalthilfegesetz zu!

    Der Bundesrat hat dem vom Bundestag im Januar beschlossenen Gewalthilfegesetz am vergangenen Freitag zugestimmt. Das Gesetz gewährt Frauen und ihren Kindern, die geschlechtsspezifische oder häusliche Gewalt erfahren, einen rechtlichen Anspruch auf Beratung und Schutz – insbesondere den Platz in einem Frauenhaus. Das Gesetz ist eine wichtige Errungenschaft, basiert aber auch auf schmerzhaften inhaltlichen Kompromissen. Denn erst vom Jahr 2032 an sollen Frauen kostenfrei und bundesweit Hilfen in Anspruch nehmen können.

  • Save the Date: Impulskreis und Netzwerktreffen am 12. Februar 2025

    Unter dem Titel „Diskriminierungssensibel und rassismuskritisch: Unterstützung geflüchteter Mädchen und junger Frauen bei sexuellen und reproduktiven Rechten” veranstaltet das Projekt Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen am 12. Februar einen Impulskreis für alle Interessierten. Der Input, der von Nura e.V. gegeben wird, richtet sich hauptsächlich an Fachkräfte, die mit geflüchteten Mädchen und Frauen zusammenarbeiten. Im Anschluss gibt es nach einer Pause die Möglichkeit, am Netzwerktreffen des Projekt “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen” teilzunehmen. Anmeldungen sind möglich ab 7. Januar.

  • EuGH stärkt Rechte von Frauen aus Afghanistan

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 4. Oktober 2024 entschieden, dass Frauen aus Afghanistan wegen der systematischen Unterdrückung durch die Taliban generell als verfolgte Gruppe gelten können. Dementsprechend reicht es für die Zuerkennung des Flüchtlingsschutzes aus, das Geschlecht und die Staatsangehörigkeit der betroffenen Frauen zu prüfen. Eine genaue Untersuchung, ob den Frauen bei Rückkehr spezielle Verfolgungen drohen, ist nicht nötig. Das Urteil stärkt die Rechte von schutzsuchenden Frauen aus Afghanistan in Europa und berücksichtigt die katastrophale Frauen- und Menschenrechtslage in Afghanistan.

  • Entrechtung stoppen, Schutz gewähren! Forderungen zum Internationalen Mädchentag

    Den heutigen Internationalen Mädchentag am 11. Oktober 2024 nehmen wir zum Anlass, um unsere Solidarität mit allen geflüchteten Mädchen und jungen Frauen, Lesben, intergeschlechtlichen, nichtbinären, transgeschlechtlichen, und agender Personen (FLINTA*) auszudrücken und unsere Forderungen für deren Schutz, für ein sicheres Wohnumfeld und für einen diskriminierungsfreien Zugang zu Gesundheitsversorgung zu bekräftigen. Gesundheitsversorgung und Unterbringung sind zentral für die Sicherheit und Würde einer Person, daher heben wir unsere Forderungen zu diesen Bereichen heute hervor.

  • Online-Seminar: Schutz und Empowerment für geflüchtete Frauen* in Gemeinschaftsunterkünften

    In dem Seminar am 15. November 2024 werden die Themen Schutz und Empowerment für geflüchtete Frauen* in Gemeinschaftsunterkünften (GUs) beleuchtet. Wie können gezielte Gewaltprävention und frühzeitige Aufklärung gelingen? Dabei werden die Anwendung der Istanbul-Konvention erörtert sowie spezifische Herausforderungen und Strategien zur Stärkung des Gewaltschutzes diskutiert. Im Fokus stehen die Sensibilisierung und Aufklärung, um Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* in Gemeinschaftsunterkünften vorzubeugen und Betroffene zu unterstützen. Die Veranstaltung wird angeboten im Rahmen des BumF-Projekts „Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen“. Referent*innen: Maryam Mohammadi und Zahra Lessan. Anmeldungen sind bis zum 7. November über die Veranstaltungswebsite möglich.

  • Kooperationsveranstaltung von agjf und BumF: “Selbst gestärkt stärken – (Self-)Empowerment im Kontext von Rassismus”

    Die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V. (agjf) und der Bundesfachverband umF e.V. laden zu dem gemeinsamen Seminar “Selbst gestärkt stärken: (Self-)Empowerment im Kontext von Rassismus” am 18.10.2024 in Leipzig ein. Die Veranstaltung bietet einen Raum, um in einen Erfahrungsaustausch zu empowernden, individuellen als auch kollektiven Strategien im Umgang mit beobachteten oder eigenen Rassismuserfahrungen zu kommen. Mohammed Jouni und Nastaran Tajeri-Foumani zeigen Wege zu (Self-)Empowerment im Kontext von Rassismus auf, die in den Alltag mitgenommen werden können. Anmeldungen über die Veranstaltungsseite.

  • Vernetzungstreffen im Projekt “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen” und Online-Impulskreis zum Thema FGM

    Das Projekt “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen” lädt am 9. September zu einem Online-Impulskreis zum Thema “FGM/C und die Situation von geflüchteten Mädchen und FLINTA*-Personen in Deutschland” und im Anschluss zum Netzwerktreffen ein. Während des Online-Impulskreises wird Dr. Mariame Racine Sow (Forward for Women e.V.) einen Impulsvortrag halten, danach ist Raum für Austausch, Rückfragen und Diskussion. Die Veranstaltung ist kostenlos. Beide Veranstaltungsteile können auch unabhängig voneinander besucht werden. Eine Anmeldung ist bis zum 2. September möglich. Alle Infos gibt es auf unserer Veranstaltungsseite.

  • Kampagne „Verantwortlicher Freier“ von Ban Ying e.V.

    Mit der Kampagne „Verantwortlicher Freier“ macht Ban Ying e.V. auf Zwangsprostitution und Menschenhandel aufmerksam. Damit will die Organisation informieren, sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

  • Neue EU-Richtlinie gegen Menschenhandel in Kraft getreten

    Das EU-Parlament hatte die Neufassung der EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels im April verabschiedet, im Juli trat die neue EU-Richtlinie jetzt in Kraft. Zwangsheirat, Ausbeutung von Leihmutterschaft und illegale Adoption werden mit der Reform als weitere Formen von Menschenhandel aufgenommen. Die EU-Mitgliedstaaten haben nun zwei Jahre Zeit, die Änderungen umzusetzen. Zivilgesellschaftliche Organisationen, wie der KOK e.V., appellieren an die Bundesregierung, dass bei der Umsetzung der Reform auch auf die Verbesserungen beim Schutz für Betroffene von Menschenhandel und die Umsetzung ihrer Rechte geachtet wird.

  • EuGH stärkt Rechte von geflüchteten Mädchen und Frauen

    Am 11. Juni erging ein Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH): Mädchen und Frauen, die sich im Zuge ihres Aufenthalts in einem europäischen Mitgliedsstaat mit dem Grundwert der Gleichheit von Frau und Mann identifizieren, können unter Umständen als zugehörig zu einer „bestimmten sozialen Gruppe“ im Sinne der Richtlinie 2011/95 angesehen werden. Folglich kann ihnen die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt werden, wenn ihnen aufgrund ihrer gebildeten Identität, die diese Gleichheitsüberzeugung einschließt, im Herkunftsland Verfolgung droht.

  • BumF-Fachtag „Professionsstandards leben: Haltung zeigen!“ am 14. Juni in Berlin

    Am 14. Juni lädt der BumF e.V. zum Fachtag nach Berlin ein. Angesichts zunehmenden Rassismus, mehr Abschiebungen und Abschottung, sprechen wir darüber, wie in der Arbeit mit jungen Geflüchteten Haltung gezeigt werden kann. Im Forum und in verschiedenen Workshops wollen wir Problemfelder gemeinsam reflektieren und bearbeiten. Themen werden u.a. der dreijährige Geburtstag des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes, die Situation von Mädchen und FLINTA*-Personen in Sammelunterkünften und diskriminierungssensible Öffentlichkeitsarbeit sein.

  • Offene Gruppen – Fallsupervision für Personen in der Begleitung von jungen Menschen mit Fluchterfahrung am 1. Juli

    Es gibt aktuell viele neue Träger und Mitarbeitende in Einrichtungen für unbegleitete Minderjährige. Wir bieten ab sofort eine kleine offene Gruppe (max 8 Personen) Fallsupervision in Berlin an. Anmelden können sich alle Personen, die mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten arbeiten, ganz gleich in welcher Betreuungsform, ganz gleich mit welcher Vorqualifikation. Fallsupervision dient der Qualitätssicherung der eigenen Arbeit, hier können Entscheidungen, Herangehensweisen und Haltungen reflektiert werden und insbesondere schwierige Fälle in einem vertrauensvollen Rahmen besprochen werden.

  • Social Media Kampagne “Solidarität ohne Grenzen. Unser Feminismus ist antirassistisch”

    Am feministischen Kampftag, den 8. März, ist die Social Media-Kampagne “Solidarität ohne Grenzen. Unser Feminismus ist antirassistisch!” gestartet. Die Kampagne wird im Rahmen des Projekts “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen” koordiniert. Die teilnehmenden Organisationen zeigen im Rahmen der Kampagne Haltung und formulieren Forderungen für die Rechte und die Sicherheit von geflüchteten Mädchen und FLINTA*-Personen. Jeden Tag, bis zum 21. März, werden auf den Social Media-Kanälen des BumF Statements der teilnehmenden Organisationen veröffentlicht.

  • Einladung zur 8. März Demonstration in Potsdam von 11:00-14:00 Uhr

    Am 8. März lädt Women in Exile ein, gemeinsam in Potsdam auf die Straße zu gehen. Lautstark soll vor dem Innenministerium protestiert werden mit anschließender Demonstration zum Landtag, um den zunehmenden Rassismus und die Bedrohung des Asylrechts zu verurteilen. Die Situation wird immer bedrohlicher, es ist an der Zeit, dass die Gesellschaft Stellung bezieht.

    Das Projekt “Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen” unterstützt den Aufruf!

  • Online-Impulskreis: Neue Perspektiven für geflüchtete Frauen?!

    Die EuGH-Entscheidung vom 16. Januar und deren Auswirkungen (4. März, 11-12 Uhr)

    Der Europäische Gerichtshof hat am 16.01.2024 eine neue Grundsatzentscheidung getroffen, die die Rechte von geflüchteten Frauen unterstützt. Für die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft muss die Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe festgestellt werden. „Frauen“ wurden bisher als „zu große Gruppe“ und „nicht abgrenzbar“ angesehen – der Gerichtshof hat klargestellt, dass dies bei geschlechtsspezifischer Verfolgung aber nicht verneint werden darf. Impuls-Vortrag mit anschließender Diskussion.

  • Das Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen:

    Blick zurück und Schritt nach vorn (12. März, 14 – 17.30 Uhr)

    Im Rahmen des Projekts Netzwerk geflüchtete Mädchen und junge Frauen laden wir ein, zwei Jahre der bewegten Projektarbeit zu feiern, zu reflektieren und zu resümieren – und von dort aus im gemeinsamen Austausch einen Blick nach vorn zu werfen. Programm: Vorstellung der Projektinhalte, Austausch, Ausblick, Filmvorführung mit Mpower e.V.

  • Ausschreibung „Integration von queeren Geflüchteten und Migrant*innen stärken“

    Förderprogramm

    Erstmalig bringt der LSVD ermöglicht durch die Bosch Stiftung und in Zusammenarbeit mit der Hirschfeld Stiftung eine Förderausschreibung auf den Weg. Für das Förderprogramm bewerben können sich Organisationen, die Integrationsprojekte für queere Geflüchtete und Migrant*innen anbieten möchten. Besonders Projekte in kleineren Städten und im ländlichen Raum sind angesprochen, sowie auch Migrant*innen-Selbstorganisationen (MSOs). Bewerbungsschluss ist der 31.03.2024. Die komplette Ausschreibung und alle dazu gehörigen Unterlagen findet ihr auf der Webseite vom lsvd.de

  • Workshop „KLASSISMUS an der Intersektion zu Rassismus und (Hetero/Cis)Sexismus in der MINTA-Arbeit“

    Veranstaltung

    In dem Workshop von LAGM*A wird sich mit Klassismus in der Intersektion zu anderen Diskriminierungslinien (wie Rassismus und Hetero-/Cis-Sexismus) beschäftigt.

  • Gewalt gegen Frauen: EuGH erläutert die Voraussetzungen für die Gewährung internationalen Schutzes

    Urteil des Gerichtshofs (Große Kammer) 16. Januar 2024

    Die Richtlinie 2011/95 legt die Voraussetzungen für die Zuerkennung zum einen der Flüchtlingseigenschaft und zum anderen des subsidiären Schutzes für Drittstaatsangehörige fest. Die Flüchtlingseigenschaft ist in Fällen der Verfolgung von Drittstaatsangehörigen wegen der Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe vorgesehen. Der subsidiäre Schutz wiederum gilt für jeden Drittstaatsangehörigen, der die Voraussetzungen für die Anerkennung als Flüchtling nicht erfüllt, aber stichhaltige Gründe für die Annahme vorgebracht hat, dass er bei einer Rückkehr in sein Herkunftsland tatsächlich Gefahr liefe, einen ernsthaften Schaden zu erleiden, was insbesondere die Hinrichtung und eine unmenschliche oder erniedrigende Behandlung einschließt.

    Der Gerichtshof entscheidet, dass die Richtlinie im Einklang mit dem Übereinkommen von Istanbul auszulegen ist, das die Europäische Union bindet und Gewalt gegen Frauen aufgrund des Geschlechts als eine Form der Verfolgung anerkennt. Außerdem weist der Gerichtshof darauf hin, dass Frauen insgesamt als einer sozialen Gruppe im Sinne der Richtlinie 2011/95 zugehörig angesehen werden können. Folglich kann ihnen die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt werden, wenn sie in ihrem Herkunftsland aufgrund ihres Geschlechts physischer oder psychischer Gewalt, einschließlich sexueller Gewalt und häuslicher Gewalt, ausgesetzt sind.

  • Stellungnahme zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2023

    Der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“, am 25. November, und die anschließenden Aktionstage (25. November bis 10.Dezember) widmen sich dem Kampf gegen die alltägliche patriarchale Gewalt, der Mädchen und FLINTA* weltweit ausgesetzt sind.

    Anlässlich diesen Tages fordert der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. gemeinsam mit über 25 weiteren Organisationen die vollständige und effektive Umsetzung des „Übereinkommens zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt” (Istanbul-Konvention) und bekräftigt verschiedene Forderungen zum effektiven Schutz vor Gewalt für geflüchtete Mädchen und FLINTA*!

  • Trennung Impossible

    Veranstaltung

    Der Aufenthaltsstatus geflüchteter Frauen* hängt oft an der Ehe mit ihrem Mann. Auch wenn dieser gewalttätig ist. Verlässt sie den Mann, verliert sie ihre Aufenthaltserlaubnis. Versucht sie sich gegen den Mann zu wehren, kann er ihr mit Trennung drohen und auch so verliert sie ihr Aufenthaltsrecht.

    Zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen wird auch dieses Jahr das Theaterstück TRENNUNGimpossible aufgeführt.

    Der Eintritt ist auf Spendenbasis.

    Wann: 25. November, 19Uhr

    Wo: Spore.Initiative, Hermannstraße 86, 12051 Berlin

    * Dieser Text wurde automatisch übersetzt

  • Online-Fachtage Trans*inklusive Mädchen*arbeit

    Veranstaltung

    +++ Save-The-Date +++

    14.03.2024 | ganztätig Online-Vernetzungstag „Austausch und Empowerment für trans*, nicht-binäre und inter Fachkräfte” nur für TIN* Fachkräfte mit Bezug zum Feld der Mädchen*arbeit

    16./17.04.2024 | jeweils ganztägig Online-Fachtagung „Auf dem Weg zu einer trans*inklusiven Mädchen*arbeit – Fragen, Herausforderungen, Erfahrungen“ für alle interessierten Fachkräfte mit Bezug zum Feld der Mädchen*arbeit

  • Was hat Menschenhandel und Ausbeutung mit unserer Arbeit zu tun?

    Veranstaltung

    Für viele von uns scheint das Thema Menschenhandel weit entfernt. Es ist kaum zu glauben, aber Menschenhandel ist auch im 21. Jahrhundert kontinuierlich präsent und überall in der Welt
    vorhanden. Die Betroffenen haben viele Gesichter und Lebensgeschichten. Es fällt ihnen schwer, über das menschenunwürdige Vergehen zu berichten. Die Personen, die mit
    ihnen Kontakt haben – als Fachkräfte oder Ehrenamtliche -, begegnen diesen Menschen oft, ohne Hintergrundwissen über diese besonderen Geschehnisse zu haben. Bei Helfer:innen treten viele Fragen und Unsicherheiten während der Begleitung auf. Daher es ist eine große Herausforderung, das Verhalten der Betroffenen zu verstehen, um ihnen bestmöglich beizustehen.

    Wann: 23.11.2023 | 17.15 – 19.15 Uhr

    Ort: Kulturzentrum Lagerhaus Bremen e.V. Schildstraße 12-19, 28203 Bremen

    Referentin: Helene Gustschew

    Anmeldung: info@fluchtraum-bremen.de

    Bitte bei der Anmeldung Namen, E-Mail und ggbfs. Organisation angeben

    * Dieser Text wurde automatisch übersetzt

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